Vorweg: Da ein gutes Rotkraut schon einmal etwas Zeit benötigt um richtig gut zu werden, sollte man gleich von Anfang an eine größere Menge herstellen und diese Portionsweise einfrieren.

Zuerst werden das Rotkraut und der geschälte Apfel fein geschnitten oder gehobelt. Zusammen mit dem braunen Zucker unserem VELTSAM, Salz sowie dem Saft der Orange (oder Zitrone) wird das Rotkraut in einer Schüssel ordentlich gestampft. Wer möchte kann noch gerne ein wenig Orangen- bzw. Zitronenschale hinzufügen.

Nun werden die Pfefferkörner, Sternanis und die Nelken in einen leeren Teebeutel gegeben. Diesen Gewürzbeutel knetet man noch einmal ordenlich in das bereits marinierte Rotkraut ein. Die Schüssel wird nun zugedeckt für mehrere Stunden stehen gelassen - so können sich die ganzen Aromen wunderbar entfalten.

Danach den Zwiebel ganz fein hacken, zusammen mit dem Rotkraut und einer geriebenen Kartoffel in reichlich Gänsefett andünsten.

Nun können der Rotwein, das Wasser und die Preiselbeeren dazugegeben werden. Das Ganze sollte ca. 60 min zugedeckt bei niedriger Temperatur dünsten. Am Ende der Garzeit sollte man das Rotkraut noch mit ein wenig Salz und VELTSAM abschmecken. Auch ein paar gebratene oder gekochte Maroni passen wunderbar dazu...

Tipp: Am nächsten Tag schmeckt das Rokraut noch intensiver, es sollte daher am besten schon am Vortag zubereitet werden.

Zutaten:

  • 1kg Rotkraut
  • 2 TL brauner Zucker
  • 50 ml VELTSAM
  • 1 Apfel
  • 1 Orange oder Zitrone (unbehandelt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Erdapfel
  • 2-3 EL Gänsefett oder Schweineschmalz
  • 350 ml Rotwein
  • 250 ml Wasser
  • 1-2 EL Wildpreiselbeeren
  • eventuell ein paar Maroni
  • Salz
  • 5 weiße Pfefferkörner
  • 1 Sternanis
  • 1 Lorbeerblatt
  • eine Prise Zimt
  • 2-3 Nelken